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Rom


 


Rom

Der Legende nach wurde Rom 753 vor Christus von den Zwillingsbrüdern aus Troja Romulus und Remus am 21. April vor Christus gegründet. Auch wenn diese Version der Legende ein bisschen vereinfacht erscheint, bestätigen archäologische Funde, dass in dieser Zeit eine große Nekropole im Stadtteil Esquilino entstanden ist. Rom entstand nach und nach dank der Vereinigung der Völker der sieben Hügel: Palatin, Aventin, Kapitol, Quirinal, Viminale, Esquilino und Celio.

In der Mitte des siebten Jahrhunderts vor Christus kamen die Etrusker nach Latium. Die Eroberung durch die Etrusker bedeutet für Latium einen immensen und plötzlichen Beitrag zur Zivilisation: Sie waren verantwortlich für den Übergang vom Leben in Stämmen zum Stadtleben und für den Bau aus Stein. Außerdem wurde das pastorale Leben allmählich durch die Landwirtschaft ersetzt etc. Aus den einfachen Dörfern, die auf den Hügeln von Rom aufgeteilt waren, haben die etruskischen Könige eine Stadt im materiellen Sinn und so einen Zentralstaat geschaffen. Aus dieser Zeit stammt der Bau der "Cloaca Maxima", eines der ältesten Kanalsysteme der Welt, das eigentlich zur Sanierung des Forum Romanum errichtet wurde.

Die etruskische Herrschaft endete mit der sogenannten Revolution von 509. Damals wurde Rom zu einer Republik. Zwischen 509 vor Christus und 27 vor Christus wurden die eroberten Gebiete und Rom zur Römischen Republik. Während der republikanischen Zeit erlebte die Stadt erhebliche Veränderungen und eine immense Vergrößerung durch den Bau neuer Straßen, öffentlicher Gebäude und Tempel in der Gegend des Kapitol, Palatin und des Forum Romanum. Aquädukte und Brücken wurden gebaut, um die beiden Ufer des Flusses Tiber zu verbinden.

Rom eroberte die italienischen Gebiete, einschließlich Sizilien und Sardinien dank einem aus kleinen Landbesitzern zusammengesetzten Heer. Danach wurde das Mittelmeer erobert, was zu Kämpfen mit den Karthagern (punische Kriege) im Westen und mit den Mazedoniern im Osten führte. Als beide Armeen besiegt wurden, übernahm Rom die Kontrolle über das Mittelmeer.

Mit dem Tod von Julius Caesar, 44 vor Christus, kam es zu einer gewissen Instabilität in der römischen Politik, der 31 vor Christus ein Ende bereitet wurde, als Gaius Octavius Augustus an die Macht kam. Mit Augustus begann die Kaiserzeit von Rom. In dieser Zeit machte die Stadt größte Fortschritte im Städtebau und der Architektur.

Während der Herrschaft von Nero, zerstörte 64 vor Christus ein Feuer einen Großteil Roms, so dass es als notwendig erachtet wurde, die Stadt nach neuen Maßstäben wiederaufzubauen (zum Beispiel durch den Bau mit Steinen), um das Risiko neuer Brände zu verringern. Während der Herrschaft Konstantins wurde mit dem Bau von religiösen Gebäuden und den ersten christlichen Kirchen begonnen. Die ersten religiösen Gebäude waren private Gebäude, wo sich die ersten Christen heimlich versammelten. Im Laufe der Zeit war der Bau neuer Kirchen und die Umwandlung alter Gebäude in Kirchen in der Nähe des Stadtzentrums eine der Aufgaben des Papstes.

Das Römische Reich erlebte seine Blütezeit zwischen dem ersten und zweiten Jahrhundert vor Christus.

Seit dem Jahr 192 aber sorgte eine Reihe korrupter Herrscher für einen starken wirtschaftlichen, sozialen und politischen Niedergang Roms, was im Jahre 476 zum Fall des Weströmischen Reiches durch das Heer der Barbaren unter der Führung von Odoaker führte. Es blieb nur noch das Oströmische Reich, auch Byzantinisches Reich genannt, übrig, das jedoch noch 1000 Jahren fortbestand.

Bis zum Jahr 552 setzten sich die Kämpfe zwischen den gotischen Königen und den Herrschern des Byzantinischen Reiches fort, womit sich die Machtverhältnisse mehrere Male änderten.

Im Jahr 552 wurde Rom endgültig vom Byzantinischen Reich eingenommen, jedoch war Rom nur eine von vielen Städten des Reiches, da der Sitz der kaiserlichen Autorität in Ravenna war. In dieser Zeit kam es in Rom zu einem drastischen Rückgang der Bevölkerung, die sich in den unteren Teilen der Stadt angesiedelt hat, da es in den oberen Stadtteilen an Wasser mangelte.

Zwischen dem sechsten und siebten Jahrhundert gewann die Kirche immer mehr an Macht und nahm alles, was vorher Privateigentum war, in ihren Besitz, der später in byzantinischen Besitz gelangte. Dank Gregor I. (590-604) schlossen sich die Kirchen zusammen, um den armen römischen Bürgern Unterschlupf und Nahrung zu bieten. Der Kirchenstaat entstand dank der beträchtlichen Reichtümer, die die römische Kirche angehäuft hatte. Dieser Staat hatte seine eigenen Zentralverwaltungen, die aus geistlichen Funktionären und lokalen Milizen bestanden. Die hohe Geistlichkeit und die Miliz hatten die Wahl des Papstes zur Aufgabe. All dies gab Rom und dem Kirchenstaat eine neue Bedeutung und Macht.

Als im 7. Jahrhundert eine Krise das byzantinische Reich heimsuchte, wurde Rom von den Langobarden angegriffen. Damals musste Papst Gregor der Große Rom verteidigen und mit den Eroberern ein Abkommen treffen, die ihre Angriffe gegen eine jährliche Zahlung von 500 Pfund Gold unterließen.

In der Zeit darauf erlebte die Stadt einen Aufschwung. Die Aquädukte, die Mauern Roms und die alten Kirchen wurden restauriert. Außerdem wurden Verbesserungen an den Ufern des Flusses Tiber durchgeführt, um Rom vor den Überschwemmungen zu schützen. Diese Blütezeit ist auf die Päpste zurückzuführen, die Rom zum Inbegriff des christlichen Glanzes machen wollten, indem sie Kirchen mit wunderschönen Mosaiken nach der Bauweise von Konstantin errichten ließen.

Im neunten Jahrhundert bedrohten die Araber Rom. Sie griffen die Stadtteile außerhalb der Mauern an und stahlen die Körper der heiligen Märtyrer. 856 wurde auch der Petersdom geplündert, so dass es notwendig war, den Vatikan mit dem Bau von Mauern, der sogenannten "Civitas Leonina" zu schützen.

In der Folge begannen Kaufmannsfamilien, die allmählich zu Reichtum kamen, ihre ersten Forderungen zu stellen. Die Familien schlossen sich zusammen und dies führte 1143 zur Erneuerung des Senats, der sich der Macht des Papstes und der Kirche widersetzte. Dank Senator Brancaleone genossen die Bürger Roms im Jahre 1252 durch eine Politik, bei der ihre Rechte oberste Priorität hatten, mehr Anerkennung. Im Jahre 1358 ernannte sich die Stadt selbst zu einer freien Gemeinde und im Jahre 1363 wurden neue Verordnungen zu Gunsten der Bürger erlassen.

1377 kehrte Papst Gregor XI nach Rom zurück und hat die Machtkämpfe zwischen den alten römischen Adelsfamilien und den neuen Kaufmanns- und Handwerkerfamilien miterlebt. Schließlich, nach vierzig Jahren der Auseinandersetzung, gelang es Papst Martin V. in der Stadt Ordnung zu schaffen.

Im Jahr 1400 wurde Rom zum Zentrum des weltweiten Christentums, wodurch Rom größere politische Bedeutung erlangte. Im 15. Jahrhundert trieben die Päpste eine erhebliche Erneuerung der Stadt Rom voran. Sie wollten Rom die Schönheit und den Glanz geben, den sie verdient hatte, indem sie Paläste wie den neuen Petersdom und die Sixtinische Kapelle von Michelangelo erbauen ließen.

Mit dem Aufstieg der Macht des Kirchenstaates im Jahr 1500 und dank der vielen Architekten, die im Dienste des Papstes arbeiteten, erlangte Rom eine große Bedeutung in den Bereichen Städtebau und Architektur der Renaissance. Trotz der Plünderung 1527, befand sich die Stadt damals immer noch mitten in der Entwicklung und Erneuerung. Eine zentrale Rolle spielte damals der Künstler Michelangelo mit seinen Gemälden und Skulpturen sowie seinem Entwurf des Kapitolsplatzes, des Peterdoms und dem Bau des Pius-Tors (Porta Pia).

Im Jahr 1600 war Rom die Welthauptstadt des Barocks. Damals wurden die Säulen des Petersplatzes und der Vierströmebrunnen auf der Piazza Navona etc. gebaut. Rom machte auch die Reformation von Martin Luther und die Gegenreformation der Kirche mit.

Im 18. Jahrhundert zog Rom große Künstler und Intellektuelle aus dem Ausland an, darunter fanden sich Velazquez und Goethe.

Im Jahr 1849 entstand nach Revolutionen und der Herrschaft Napoleons I. die Römische Republik. Sehr bekannt für die italienische Vereinigung sind Giuseppe Mazzini und Giuseppe Garibaldi, obwohl der Prozess schließlich durch das Haus Savoyen beendet wurde. Der Papst jedoch unterstützte die Vereinigung Italiens unter der Führung des Hauses Savoyen nicht. Während des Pontifikats von Papst Pius IX wurde Rom zusammen mit Venedig aus der Vereinigung durch das Haus Savoyen ausgeschlossen.

Aber während des französisch-preußischen Krieg im Jahre 1870 vernachlässigte Napoleon III. den Schutz des Kirchenstaates und so gelang es der italienischen Armee, in Rom einzumarschieren. Rom und Latium gehörten von nun an dem Königreich Italien an. Das Haus Savoyen erklärte Rom zur neuen Hauptstadt des Königreichs Italien.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts kam es in Rom zum Aufstieg des Faschismus. Im Jahre 1929 unterzeichneten das Königreich und die Kirche die Lateranverträge, mit denen das Königreich Italien den Vatikan an den Papst abgetreten hat, der wieder zum Kirchenstaat wurde und nationale Souveränität erlangte. Anlässlich dieser Versöhnung zwischen Staat und Kirche wurde die bedeutende architektonische Straße "Via della Conciliazione" gebaut.

Während der Herrschaft von Mussolini wurde in Rom das moderne Stadtviertel namens EUR (Esposizione Universale di Roma, 1942) gebaut.

Im Jahr 1960 fanden in Rom die Olympischen Spiele statt und so wurde eine Infrastruktur errichtet, wie das Olympiastadion, in dem auch die Fußballweltmeisterschaft im Jahr 1990 abgehalten wurde. Zur Jahrtausendfeier 2000 restaurierte der italienische Staat viele Paläste und Monumente von Rom. 

Rom war seit dem achten Jahrhundert die Hauptstadt des Kirchenstaates, seit 1871 des Königreichs Italien und seit 1946 ist es die Hauptstadt der Republik Italien. 


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