Rome Travel guide Guía turística de Roma Guida informazioni Roma Guide de Voyage de Rome Roma Hauptstadt Information Tourismus Przewodnik turystyczny po Rzymie

Rom


 


Rom

Kapitolsplatz (Campidoglio)
Zwischen 1538 und 1564 entwarf der italienische Künstler Michelangelo den Kapitolsplatz. Das geometrische Muster auf dem Pflaster des Platzes ist auch ein Werk von Michelangelo. Auf dem Platz steht der Senatorenpalast (Palazzo Senatorio), der aktuelle Sitz des Rathauses von Rom (von Michelangelo begonnen und abgeschlossen von Giacomo della Porta und Girolamo Rainaldi), der Konservatorenpalast und der Palazzo Nuovo. In den letzten beiden Palästen befinden sich die Kapitolinischen Museen und sie stehen jeweils neben dem Senatorenpalast einander gegenüber und geben so dem Kapitolsplatz seine Trapezform. Die gigantischen korinthischen Säulen stellten eine architektonische Besonderheit dar. In der Mitte des Platzes befindet sich seit 1538 eine Bronzestatue von Marc Aurel, der Kaiser des 2. Jahrhunderts vor Christus. Jedoch wurde das Original durch eine Nachbildung ersetzt.

Forum Romanum
El Foro Romano, das auch als Forum Romanum oder Forum Magnum bezeichnet wird, liegt zwischen dem Palatin und dem Kapitol. Nach dem Sieg über die Karthager, wurde Rom die Hauptstadt des Mittelmeers und dieses Zentrum wurde dann so errichtet, dass dort Handel betrieben und den politischen und religiösen Tätigkeiten nachgegangen werden konnte. Im Forum Romanum kann man den Titusbogen besichtigen, der von Domitian 81 n. Chr. anlässlich des Sieges über die Juden errichtet wurde. Außerdem befindet sich hier auch der gigantische Tempel der Venus und der Roma, der von Hadrian an der Stelle, wo ein Teil der von Nero errichteten Domus Aurea stand, gebaut wurde. In der Basilika Aemilia gab es Gerichtshöfe und es war der Ort, wo sich  das wirtschaftliche und religiöse Leben abspielte. Die Curia Julia war zuerst der Sitz der Regierung und wurde später zur Kirche. Die Basilika Giulia ist das größte Gebäude auf dem Forum Romanum. Weitere Gebäude, die sich hier befinden sind der Tempel von Castor, der Tempel der Vesta, der Tempel des Antoninus und der Faustina, die 17 Meter hohen Säulen von Cipollino und der Triumphbogen des Septimius Severus aus dem Jahr 203 n. Chr.

Römische Kaiserforen (Fori Imperiali)
Die Römischen Kaiserforen gehören zu den bedeutendsten historischen Denkmälern, die die Größe des Römischen Reiches am besten darstellen. Das Forum Romanum war nicht Teil der Kaiserforen. Die Kaiserforen sind monumentale Plätze, die zwischen 46 vor Christus und 113 nach Christus von den römischen Kaisern erbaut wurden. Diese Foren sind errichtet worden, weil das Forum Romanum zu klein geworden war. Caesar, Augustus, Vespasian, Nerva und Trajan errichteten sich ihre eigenen Foren.

Trajansforum und Trajansmärkte. Trajanssäule
Das Trajansforum ist das letzte und wichtigste Forum (300x 90 Meter). Dieses Forum ist riesig, umgeben von Arkaden und mit einem Reiterstandbild Trajans in der Mitte. Hier ragt auch die Trajanssäule hervor, ein spektakuläres Kunstwerk, das 113 n. Chr. zur Feier des Sieges von Trajan in Dacia, im heutigen Rumänien, erbaut wurde.

Vittoriano
Das Vittoriano ist ein Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II. aus dem Haus Savoyen. Er war der erste König von Italien. Der Bau dieses Denkmals wurde 1885 begonnen, wurde aber erst 1911 eingeweiht. Dieses Monument zeichnet sich durch seinen klassischen Stil und seine kolossale Größe (fast 80 Meter hoch) und seinen weißen Marmor aus. Erwähnenswert ist auch seine majestätische Marmortreppe. Achten sie auf die Inschrift ganz oben auf dem Denkmal, die das zentrale Thema des Denkmals festhält: "PATRIAE UNITATI" (steht für die Einheit des Vaterlandes) und "LIBERTATI CIVIUM" (für die Freiheit der Bürger).
In diesem beeindruckenden Gebäude spielen die italienischen Regionen und Städte eine wichtige Rolle: Für jede italienische Region am Ende des 19. Jahrhunderts (damals waren es 16) gibt es eine Skulptur, die von Bildhauern aus der jeweiligen Region gemacht wurden.
Auf die Terrasse des Gebäudes gelangt man entweder mit dem Aufzug oder zu Fuß über eine Treppe von 196 Stufen. Wenn man dann erst einmal oben ist, erhält man eine einzigartige Aussicht über Rom.
Sechs Gruppen der Skulpturen stellen die Werte der Italiener dar: Opfer, Verstand, Handeln, Kraft, Recht und Harmonie.

Kolosseum
Das Colosseo (Kolosseum), von den Römern "Amphitheatrum Flavium" genannt, wurde im Auftrag von Kaiser Vespasian 72 n. Chr. erbaut und wurde 80 n. Chr. von seinem Sohn Titus eröffnet.
Das Kolosseum befindet sich auf einem Teil des Geländes, wo früher die von Nero errichtete Domus Aurea, ein Palast, der nach dem berühmten Brand 64 n. Chr. errichtet wurde. Der Legende nach verdankt das Kolosseum seinen Namen der Kolossalstatue des Nero, die sich dort in der Nähe befand. Das Kolosseum hat die Form einer Ellipse, einen Umfang von 527 Metern und einer Höhe von 57 Metern.
80 Bögen bilden das Äußere des Kolosseums, die in drei Reihen übereinander angeordnet sind. Die Bögen nach außen sind aus Travertin. Die erste Reihe der Bögen hat dorische Säulen, die zweite Reihe hat ionische Säulen und die dritte Reihe hat korinthische Säulen. Für den Innenbau wurden Tuffstein, Ziegel und Beton verwendet. In jedem Bogen stand eine Statue, die die Kaiser und Götter darstellten.
Im Kolosseum fanden Spiele und Veranstaltungen statt wie Jagden, Kämpfe und berühmte Aufführungen der griechischen Mythologie etc. Im Kolosseum hatten 60.000 Zuschauer Platz.

Konstantinsbogen
In der Nähe des Kolosseums befindet sich der Konstantinbogen, ein 24 Meter hoher Triumphbogen. Dieser Bogen lehrt uns viel über die Geschichte Roms, da die Gestaltung des Basreliefs sehr repräsentativ ist und viel über die Geschichte aussagt. Zuerst war man der Meinung, dass der Bogen dem Senat gewidmet wurde, anlässlich des Sieges von Kaiser Konstantin I. in der Schlacht von Ponte Milvio (312 n. Chr.). Doch nach der Restaurierung 1987 wurde nachgewiesen, dass der Bogen zur Zeit Hadrians erschaffen wurde und im 4. Jahrhundert Konstantin gewidmet wurde.

Piazza Navona
Dieser bedeutende Platz hat riesige Ausmaße, 240 x 65 Meter, und ist eines der charakteristischsten Beispiele barocker Kunst. Im Laufe der Geschichte organisierte man auf diesem Platz Feste und Veranstaltungen. Auf dem Platz befinden sich drei Brunnen: Im Norden steht der "La Fontana di Nettuno o dei Calderoni" und im Süden steht der "Fontana del Moro", die beide von Giacomo della Porta (1586) entworfen wurden. Der zentrale Brunnen ist die "Fontana dei Fiumi" (Vierströmebrunnen: Nil, Ganges, Donau und Rio de la Plata) und ist ein Werk von Bernini im Auftrag von Innocenzo X. (1651). Der Name des Platzes kommt aus dem Lateinischen "in agone", das später zu "nagone" und schließlich zu "navona" wurde.
Vor der „Fontana dei Fiumi“ befindet sich die Kirche „Sant'Agnese in Agone“, die aus dem Mittelalter stammt und von Girolamo Rinaldi entworfen und 1652 von Borromini fertig gestellt wurde. Auf Borromini gehen die charakteristische vertikale Struktur der Kirche, die Zwillingsglockentürme und die Kuppel zurück. Im Inneren fallen besonders die zahlreichen Verzierungen aus Gold und Marmor auf.

Piazza del Popolo und die Kirche Santa Maria del Popolo
Dieser imposante Platz wurde von Valadier (1811-1816) entworfen und wurde gebaut, um die Größe der Macht Roms hervorzuheben. Durch das Tor, der "Porta del Popolo" gelangt man in die Stadt und kann dann eine der drei Straßen wählen, die hier beginnen: Via del Corso, Via del Babuino und Via Ripetta. Die Straßen bilden einen Dreizack und gehen von den Zwillingskirchen "Santa Maria dei Miracoli" (1675-1679) und der "Santa Maria dei Montesanto" (1662 bis 1675) aus. Die Zwillingskirchen wurden von Carlo Rainaldi begonnen und von Bernini zusammen mit Carlo Fontana fertig gestellt. Der Platz wird von dem Obelisk Flaminio, ein 24 Meter hoher Monolith aus ägyptischem Granit aus dem Jahre 1200 vor Christus, dominiert.
Am Ende des Platzes und vor dem Triumphbogen befindet sich die Kirche Santa Maria del Popolo, die während des Pontifikats von Sixtus IV della Rovere zwischen 1475 und 1477 im Auftrag von Andrea Bregno errichtet wurde. In der Cerasi-Kapelle dieser Kirche werden einige Gemälde von Caravaggio beherbergt, wie "Die Bekehrung des Heiligen Paulus" und "Die Kreuzigung des Heiligen Petrus". Die Fresken der Kuppel, z.B. "Die Geburt Christi", sind von Pinturicchio. Eine weitere wichtige Kapelle der Kirche ist die Chigi-Kapelle, die von Raphael entworfen und von Bernini verziert wurde. Berninis Verzierung der Kuppel mit Mosaik stellt Gott als Schöpfer der Welt dar.

Ara Pacis
13 vor Christus beschloss der Senat, eine "Ara" (einen Altar) auf dem Campus Martius zu bauen. Dieser Altar wurde dem Sieg von Augustus und dem darauffolgenden Frieden gewidmet. Jedes Jahr ordnete der Senat an, ein Schaf und zwei Ochsen zu opfern, die von Richtern, Priestern und Vestalinnen vollbracht wurden.
Die Einweihung der Ara Pacis fand am 30. Januar im Jahre 9 vor Christus statt.
Die Ara Pacis zeichnet sich durch den Klassizismus und die prächtigen Verzierungen, die die Allegorien über die Entstehung Roms darstellen, aus.

Piazza di Spagna (Spanischer Platz)
Dieser Platz ist ein Symbol für die Eleganz und die Herrlichkeit des Rokoko-Stils mit seiner monumentalen Treppe von 134 Stufen, die hinauf zur Kirche "Trinità dei Monti" von Francesco de Sanctis (1723-1726) führt. Er wurde gebaut, um eine Verbindung zwischen der spanischen Botschaft (daher der Name), die vor dem Heiligen Stuhl steht, und der Kirche "Trinità dei Monti" herzustellen. Am Fuße der Treppe und in der Mitte des Platzes befindet sich die "Fontana della Barcaccia", die von Pietro Bernini und seinem Sohn Gian Lorenzo errichtet wurde. Der Brunnen verdankt seinen Namen der Tatsache, dass er wie ein versunkenes Schiff aussieht.

Fontana di Trevi
Der Trevi-Brunnen (Fontana di Trevi) ist der größte Barockbrunnen Roms und stellt eine Szene mit Neptun, dem Gott des Meeres, dar, begleitet von zwei Tritonen am Fuße seiner Pferde. Auf beiden Seiten von Neptun stehen in zwei Nischen zwei Statuen, die den Überfluss und die Gesundheit symbolisieren. Der Trevi-Brunnen kam bereits in vielen Filmen vor, so zum Beispiel in "La Dolce Vita" von Federico Fellini. Der Brunnen wurde 1998 restauriert.

Pantheon
Das wichtigste Symbol des antiken Rom ist zweifellos das Pantheon, ein Tempel, der für alle Götter gebaut wurde. Das Pantheon stammt aus dem Jahr 27 vor Christus und war ursprünglich ein Werk von Agrippa, das später von Hadrian wieder aufgebaut wurde, der die ursprüngliche Form und die heute noch zu lesende Inschrift von Agrippa beibehalten hat. Im Jahre 609 n. Chr. wurde das Gebäude in eine Kirche umgewandelt. Die majestätische Vorhalle ist mit sechzehn riesigen, 13 Meter hohen Granitsäulen ausgekleidet. Die Kuppel, eines der größten Mauerwerke der Welt, hat einen Durchmesser von 43,30 Metern. 1520 wurde Raffael hier begraben.

Quirinale
Während der Kaiserzeit war der Hügel Quirinal ein Wohnzentrum. Auf diesem Berg befanden sich auch die öffentlichen Gebäude und Kultstätten.
Im vierten Jahrhundert vor Christus wurde auf diesem Hügel der Tempel des Gottes Quirinus gebaut, der dem Hügel seinen Namen gab. Auch der Tempel der Göttin der Gesundheit, der Wohlstand ins Land bringen sollte, wurde auf diesem Hügel errichtet.
Seit 1946 haben die Verwaltung und das Sekretariat des Präsidenten der Republik Italien ihren  Sitz im Quirinalspalast.

Palatin
Auf diesem Hügel residierte die herrschende Klasse in der Zeit der römischen Republik (510 - 44 vor Christus). Heute kann man auf dem Palatin die Ruinen der Paläste von Kaiser Augustus, Tiberius und Domitian besichtigen.

Diokletiansthermen
Dieser Thermenkomplex wurde von Kaiser Diokletian gebaut und hatte Platz für etwa 3000 Personen. Die Thermen bedeckten 13 Hektar Land und ein Teil dieses Geländes und der Bausubstanz wurde für den Bau der Basilika "Santa Maria degli Angeli e dei Martiri", der Kirche "San Bernardo alle Terme" und für einen Teil des Römischen Nationalmuseums wiederverwendet. Der größte Teil der Thermenanlage ist jedoch verschwunden und heute sieht man sonst nur noch einige ihrer Reste auf den umliegenden Straßen. Die Thermen wurden Richtung Südwesten errichtet, damit auf natürliche Art und Weise das Wasser der Warmwasserbäder erwärmt wurde und die Kaltwasserbäder, die sich auf der gegenüberliegenden Seite befinden, kühl gehalten werden konnten.

Caracalla-Thermen
Die Caracalla-Thermen wurden in 5 Jahren gebaut, zwischen 212 und 217 n. Chr., in Rekordzeit, wenn man bedenkt, wie viele Thermen hier gebaut wurden. Einige große Marmorbäder aus diesen Thermen wurden ins Zentrum von Rom gebracht, wo sie als Brunnen aufgestellt wurden. In diesen Thermen beeindruckt vor allem die wunderschöne Verzierung mit Mosaiken und Kunstwerken wie dem "Herkules Farnese". Das Wasser wurde durch riesige Öfen, die sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der Thermen befanden, erhitzt. Doch mit der Nutzung der Erdwärme wurde das Heizsystem verbessert.

Katakomben
Die Katakomben wurden zur Bestattung der Toten zwischen dem zweiten und vierten Jahrhundert erbaut. Hier wurden Päpste und Märtyrer begraben. Die Katakomben bestehen aus unterirdischen Tunneln mit einer Länge von etwa 22km. In den Katakomben befinden sich zahlreiche Krypten, kleine Kirchen und Kunstwerke. In den Wänden gab es viele Nischen für die Toten, die in Laken oder Leichentücher eingewickelt wurden. Danach wurden die Nischen mit Marmorplatten oder Fliesenmörtel verschlossen und darauf schrieb man den Name der begrabenen Person mit einem christlichen Symbol.

Aquädukte
Die Aquädukte sind das beste Zeugnis der Genialität der römischen Architektur. Rom benötigte immer schon Wasser für die zahlreichen Brunnen, Thermen etc. Die Stadt wurde sogar "Königin der Gewässer" genannt. Jedes Aquädukt hatte am Anfang einen Wasserspeicher. Damit das Wasser nach Rom gelangen konnte, musste die Wasserleitung sehr sorgfältig geplant werden (nämlich von der Spitze des Berges bis ins Tal). Damit die Schwierigkeiten, die das Gelände mit sich brachte, so weit wie möglich umgangen werden konnten, musste man die Leitung unterirdisch bauen, so umging man die kleinen Erhebungen des Geländes. Um jedoch die steilen Hänge umgehen zu können, baute man ein ausgeklügeltes System von Brücken (was wir heute in der Regel als Aquädukte bezeichnen sind Teile dieser Brücken, die immer noch bestehen). Während der Herrschaft Konstantins gab es bereits 11 Aquädukte, die den Bädern, Thermen, Brunnen und Seen Wasser zugeführt haben. Der einzige Aquädukt, der heute noch in Betrieb ist, ist der "Aqua Virgo", der den Trevi-Brunnen mit Wasser versorgt.

EUR (Esposicione Universale di Roma)
EUR ist eine Konstruktion aus der Zeit des Faschismus und wurde für die Weltausstellung 1942 gebaut wurde, die jedoch nie stattfand. Heute befinden sich in diesem Stadtviertel bedeutende Museen. Das interessanteste des EUR ist, dass die Baukunst zur Kaiserzeit, die die Baukunst der Antike zum Vorbild hatte, dort sehr gut zu sehen ist. EUR ist von Mussolini geplant worden und wäre das Modell für den Städtebau des faschistischen Europas gewesen, wenn diese Bewegung floriert hätte.

KIRCHEN
In Rom findet man eine Vielzahl von Kirchen, die alle wichtig sind und einzigartige Eigenschaften aufweisen. Hervorzuheben sind folgende:

Sant'Agostino
Diese Kirche und das Kloster wurden zwischen 1479 und 1483 gebaut und wurde im 19. Jahrhundert restauriert. Die Fassade der Kirche ist im typisch römischen Stil des 15. Jahrhunderts gestaltet. Die Kirche beherbergt eines der wichtigsten Gemälde von Caravaggio, die "Virgen de los Peregrinos" (Madonna der Pilger).
Adresse: Piazza S. Agostino
Öffnungszeiten: 7-13 Uhr und 16.30-19.30 Uhr und Sonntag von 15.30 Uhr
Anfahrt: Haltestelle Corso Rinascimento kurz vor der Piazza Sant'Apollinare. Bus 87 vom Kolosseum, Bus 492 vom Bahnhof Termini.

Sant'Andrea della Valle
Der Bau dieser Kirche wurde von Pietro Paolo Olivieri 1591 begonnen und wurde 1650 von Carlo Maderno fertig gestellt. Die Fassade ist von Carlo Rainaldi (1665). Die Kuppel ist die zweitgrößte Kuppel Roms, nach der Kuppel vom Petersdom, und wurde von Carlo Maderno (1625) entworfen. Das Innere der Kirche ist dem der Jesuskirche ähnlich. Der Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes, hat ein Kirchenschiff mit einem Tonnengewölbe und acht Kapellen. Die wichtigsten Kunstwerke in der Kirche sind die "Geschichte des Heiligen Andreas" und die "Glorie des Paradieses" von Lanfranco. Auch die Fresken sind von immenser Schönheit, wie zum Beispiel das Fresko"Martyrium, Kreuzigung, Grablegung des Heiligen Andreas", die alle von Mattia Preti im Barockstil gemalt wurden.
Adresse: Piazza S. Andrea della Valle
Anfahrt: Bus 64 vom Bahnhof Termini, Haltestelle Corso Vittorio Emanuele II vor der Kirche.

Chiesa del Gesù (Jesuskirche)
Die Jesuskirche (der vollständige Name lautet "Chiesa del Santissimo Nome di Gesù a Argentina"), ist die Gründungskirche der Gesellschaft Jesus. Hier befindet sich das Grab ihres Gründers Ignatius von Loyola (gestorben 1556). Sie wurde von Vignola im Auftrag von Inatius von Loyola zwischen 1568 und 1584 gebaut. Die nüchterne Fassade der Kirche aus Travertin ist von Giacomo Della Porta. Im Inneren befindet sich ein einziges großes Kirchenschiff mit Seitenkapellen. Im Kirchenschiff ist das helle Fresko "Trionfo del nome di Gesù" (Verherrlichung des Namen Jesu) zu sehen, ein Werk von Giovanni Battista Gaulli, auch Baciccia genannt, das für seine außergewöhnliche Wirkung der Luftperspektive berühmt ist.
Metrostation Colosseo (Linie B). Dann mit dem Bus 87, Haltestelle Corso Rinascimento. Oder von der Haltestelle Piazza Venezia mit dem Bus: 60, 84, 85, 175, 810, 850.

Santa Maria Maggiore
Die Basilika wurde im 5. Jahrhundert gegründet. Der Glockenturm der Kirche ist das jüngste Beispiel der Romanik in Rom. Die interne Struktur im frühchristlichen Stil ist vom 5. Jahrhundert erhalten geblieben. Seine ursprüngliche Struktur wurde im Laufe der Jahrhunderte immer wieder verändert: Es wurden die Seitenschiffe, die Kapellen und die Apsis hinzugefügt. Im Inneren der Kirche sind die goldenen Mosaiken von großer Bedeutung, wie die "l’Incoronazione della Vergini" (die Krönung der Jungfrau) von Torriti.
Öffnungszeiten: 7.00 bis 20.00 Uhr
Adresse: Piazza Santa Maria Maggiore
Anfahrt: Metro, Haltestelle Termini, zu Fuß die Via Cavour ca. 200m bis zum Largo Esquilino entlang gehen.

San Giovanni in Laterano
Die Basilika wurde aus einer alten Basilika, die von Konstantin erbaut wurde, errichtet und später wurde sie dem Papst Melchiade gestiftet. Der Komplex umfasste auch einen Palast, der die Sommerresidenz von Konstantin war. Die Basilika gilt nach dem Petersdom als einer der berühmtesten Kirchen Roms. Die Kirche verfügt über fünf Schiffe und an ihrem Bau waren viele Architekten beteiligt. Der wichtigste Architekt war Borromini, der für den modernen Aspekt der Kirche verantwortlich ist. Die Haupttüren sind aus Bronze und stammen aus dem ersten Jahrhundert v. Chr. Die Fassade ist von Alessandro Galilei (1691-1736) und besteht aus riesigen Säulen und Pilastern und einer Balustrade oben mit 15 Statuen von Christus und den Heiligen (1735). In seinem Inneren ist die Kassettendecke von Daniele da Volterra (1564-1572) bemerkenswert. Die Glockentürme sind aus dem 13. Jahrhundert.
Öffnungszeiten: 7-19 Uhr (im Winter bis 18.00 Uhr)
Adresse: Piazza San Giovanni en Laterano 4
Anfahrt: Metro, Haltestelle San Giovanni, 5 Minuten zu Fuß, die Mauern querend

 


nach oben


nächste  

Haftungsausschluss: Wir haben versucht diese Internetseite so exakt wie möglich zu gestalten, doch sie ist "wie sie ist" und wir lehnen jegliche Verantwortung für durch diese Informationen hervorgerufene Verluste, Schäden oder Unannehmlichkeiten jeglicher Art ab.


 
Spanischkurse in Spanien
    Spanischkurse in Spanien  


Karten von Roma
 in größer sehen 

 

Einleitung | Geschichte Roms | Hilfreiche Information | Karten von Rom | Das Wetter in Rom | Transportmittel

Denkmäler vin Rom | Museen in Rom | Nachtleben von Rom | Der Vatikan | Restaurants in Rom